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Anderssein Neues

Queer Café

Eröffnung des Queer Café im Q1

Ein Café, das ist ein Ort, an dem Menschen andere Menschen treffen und dabei Kaffee, Tee, Cola oder sonst was trinken. Quatschen gehört auch fest dazu. Die Geräuschkulisse ist das beste Anzeichen für gute Gespräche, lustige Treffen und eine geile Zeit, in der man zueinander findet. Und was ist dann ein Queer-Café? Da gibt’s natürlich auch Getränke und Gespräche. Der Unterschied ist eigentlich nur ein Fakt: Es gehen vor allem Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, pansexuell, trans*, inter* etc. sind. Auch Menschen, die das noch nicht so recht wissen, sind willkommen. Und das gibt’s jetzt auch endlich in Bergisch Gladbach. Vergiss Köln. Bei uns im Q1 kannst du jetzt nach der Schule schnell an deinem neuen Lieblingsort sein und, wenn du möchtest, neue Leute kennenlernen. Also komm vorbei! Zur Eröffnung am 28.11.2019 um 16 Uhr gibt’s Freigetränke!

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Infostände 2018


Den Menschen ganz nah

Dieses Jahr waren wir bereits mit drei Infotischen vor Ort aktiv. Neben den üblichen Ständen zum Stadtfest in Bergisch Gladbach und zum CSD in Köln, waren wir diesmal auch beim Jubiläum des Paritätischen in Bergisch Gladbach. Zudem hatten wir einen kleinen Infostand zum Konzert unserer Bürgermeister im Kreis, die zu unseren Gunsten Spenden sammeln.
Der CSD war trotz aller Widrigkeiten, die wir im Forum bei der Nachbesprechung beredet hatten, auch dieses Jahr wieder erfolgreich. Wir konnten vor Ort Informationen anbieten und Spenden einammeln. Der CSD ist jedes Jahr eine wichtige Möglichkeit, sehr viele Menschen anzusprechen und im Sinne unserer Sache zu werben.
Das Stadtfest stand zwar unter einem schlechten Stern, da seit vergangenem Jahr sich der Standort aller gemeinützigen Vereine hinter dem Bergischen Löwen befindet. Dennoch konnten wir dank gutem Wetter und erheblichem Einsatz unserer ehrenamtlichen StandmitarbeiterInnen viele Aktionen durchführen und Spenden einnehmen. Auch hier war
beispielsweise die Bärchentombola total erfolgreich.
Beim Jubiläum des Paritätischen haben wir im Sinne des Kooperations- und Austauschgedankens mit anderen Vereinen aus unserer Umgebung angebandelt. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, andere EhrenamtlerInnen kennen zulernen und uns selbst zu präsentieren. Martina und ich haben einen kleinen Stand aufgebaut und uns vorgestellt. Zudem hatte Martina an einer Prodiumsdiskussion teilgenommen.
Der Nächste Inforstand findet zum Welt-AIDS-Tag um den 1. Dezember statt. Wir freuen uns über alle aktiven Ehrenamtlichen, die uns hierbei unterstützen. Ohne euch wäre diese Infostand-Arbeit nicht möglich. Dafür danke ich euch von ganzem Herzen.
Eure Sanja
 
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20 Jahre Aidshilfe – Was für ein Fest!

Unsere Aidshilfe feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Vor genau 20 Jahren war für die Menschen, die in einer Diagnose erfuhren, dass sie sich mit dem Hi-Virus infiziert hatten, die Lebenserwartung drastisch reduziert. Die Infektion öffentlich zu machen, bedeutete damals Angst, Verunsicherung, Vorurteile und ausgegrenzt zu werden.


Wir setzen uns seit 20 Jahren mit Informationsständen, Jugenpräventionsarbeit, Betreuungs- und Beratungsangeboten für eine Eindämmung der Infektion ein und kämpfen gleichzeitig und zur Erlangung dieses Ziels auch für gleiche Rechte und Respekt für LGBTQ*. Es war uns daher ein Anliegen an diesem Jubiläum mit besonders viel Aufwand eine Feier zu veranstalten, die die Leistung würdigt und die Freude und Vielfalt feiert.


Das Programm des Abends, zu denen über 70 Gäste erschienen, war entsprechend von Diversität geprägt. Neben den zahlreichen prominenten Gästen der Bergisch Gladbacher Politik, wie zB. Unser Ehrenmitglied Bürgermeister Lutz Urbach, war auch der erfolgreiche Autor Matthias Gerschwitz mit einer Lesung aus seinem Buch „Endlich mal was Positives“ vertreten. Der Landesvorsitzende der Aidshilfe NRW; Arne Kayser, lies es sich ebenfalls nicht nehmen, ein Grußwort an die Anwesenden zu richten. Das musikalische Duo „Glitter und Gold“ konnte mit toller Livemusik den Abend begleiten. Auch unser jüngstes Mitglied Julian Sebode (11) spielte am Klavier und begeisterte die Zuschauer. Am Buffet konnten schließlich die Gäste bei Gesprächen und guter Stimmung den Abend genießen.  (ss)

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Trauerfall Günter Grünberger

Günters Traueranzeige findet ihr unter folgendem Link:
https://www.wirtrauern.de/traueranzeige/guenter-gruenberger

Nachruf von Sanja Spasovska:

Mein persönlicher Nachruf auf Günter Grünberger

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich Günter das erste Mal begegnet bin. Er gehörte zu den Menschen, von denen man denkt, dass sie einfach immer dazu gehörten. Genau so verhielt er sich als Mitglied unserer Aidshilfe und als Freund. Er war einfach immer für die Arbeit und seine KollegInnen da. Selbst mein Hund konnte ihn aus zig Meter Entfernung bemerken und rannte überglücklich zu ihm. Günter war ein humorvoller Mensch. Diese Eigenschaft ist die erste, die mir in den Sinn kommt, wenn ich an ihn denke. Es gab kaum einen Satz ganz ohne Witz oder Ironie. Er wusste immer die Situation zu lockern und die Menschen zu überzeugen, dass nicht der erste Blick entscheidet. Wenn er im Büro war, war es nie ruhig. Er quatschte über alles was ihm in den Sinn kam, oft auch zweimal, dreimal oder auch viermal. Mit dieser Taktik täuschte er darüber hinweg, dass er eigentlich ganz schön viel für unseren Verein leistete. Er kümmerte sich um die verschiedensten Dinge und übernahm immer mehr Aufgaben mit Verantwortung. Egal ob es darum ging, die Spendendosen aus den Apotheken zur organisieren, in der Verwaltung für Ordnung zu sorgen oder bombastische Tombolas zu organisieren. Er schaffte alles mit Bravour, und das obwohl er stets auf seinen Rollator angewiesen war. Günter wusste sich immer zu helfen. Ich persönlich habe noch sehr gut unsere Weihnachtsmarkttombola in Erinnerung. Ach, was haben wir gestritten! Wir zwei Dickköpfe! Doch am Ende stand ein Angebot auf dem Tisch, das wir zum größten Teil Günter zu verdanken hatten. Denn er wusste einfach, wie man die Bergisch Gladbacher Wirtschaft dazu bringt, sich spendabel zu zeigen. Unsere Informationsstände waren eh immer genau sein Ding. Ich kann mich kaum an einen Stand erinnern, wo Günter nicht mindestens seine Hilfe angeboten hat. Er war auch immer sehr stolz auf seine Fähigkeit, unsere Teddybären an die Leute zu bringen. Zu Recht. Auch als Freund und Helfer war Günter Gold wert. So oft er mir Tipps gab, meinen Alltag zu gestalten, so oft habe ich ihn „Besserwisser“ genannt. Als gelernter Schlosser wusste er welchen Schraubenschlüssel ich brauchte um meine Schneidemaschine zu reparieren und als Held des Alltags wusste er, dass man die Milch immer vor dem Kaffee einfüllen sollte, möchte man auf einen Löffel zum Umrühren verzichten. Günter war ein Mensch, der im Herzen bleibt und als Mitglied der Aidshilfe, das er über 12 Jahre war, auch immer ein Teil unserer Arbeit sein wird. Mit seinem Einsatz hat er dazu beigetragen Menschen vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dafür danke ich ihm von ganzem Herzen.

Lieber Günter, den nächsten Stand am 1.11. zum Welt-Aids-Tag widme ich dir. Ich werde mein bestes tun, deinen Geist, dein Engagement, deine Freude und Fröhlichkeit weiter an den Ständen zu verwirklichen. Du wirst mir fehlen. Ruhe in Frieden.

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Anderssein Neues

Identität und das Besondere: Anderssein

Anderssein im Klangwerk

Was für ein tolles Projekt! Unser Engagement hat sich ausgezahlt. Das Projekt AndersSein ist erfolgreich angelaufen. Monatelang haben wir telefoniert, Treffen abgehalten, mit Schulen kommuniziert, Jugendeinrichtungen konsultiert und nun war es so weit: Das Projekt ist in seiner ersten Phase angelaufen. Wir trafen uns an 3 Tagen mit einer Gruppe von bis zu 10 Personen. Am ersten Tag besuchten wir das Museum Kolumba in Köln. Ein wundervolles, modernes Kunstmuseum, gebaut auf einer spätgotischen Kirchenruine. Dort wurden wir von unserer Medienpädagogin Susanne Heincke und einer vom Museum bestellten Kunsthistorikerin nicht nur herumgeführt, sondern es kam zu einer persönlichen, auf unser Projekt zugeschnittenen Auseinandersetzung mit Kunst und Menschen. Das Kolumba bietet, wie vielleicht kein anderes Museum, die Möglichkeit Gegensätze wahrzunehmen, sich damit auseinander zu setzen und zu erkennen: Es gibt mehr als eine legitime Wahrheit. Ein Leitfaden des Toleranzgedankens in modernen Kulturen und ein Leitfaden unserer Arbeit in der Aidshilfe, wenn es um den Kampf für die Rechte von Betroffenen geht. Der zweite und dritte Tag fand im Atelier von Susanne Heincke statt. Dort arbeiteten wir nun mit Hörspieltechnik und wandten diese direkt in Kölner Fußgängerzonen an. So wurden Geräusche aufgenommen, Menschen befragt und Geschichten geschrieben. Ein Teilnehmer aus Syrien erwies sich dabei als Überraschungsei, als er plötzlich Mischpult, Kamera und Videorekorder auspackte. Er hatte in Aleppo bereits Berührungspunkte mit Medien gesammelt und daher Interesse an unserem Projekt. Eine echte Bereicherung. So kam es am Ende der drei Tage zu vielen positiven Ergebnisse. Die Gruppe kam sich näher, es entstand eine freundschaftliche Atmosphere mit konkreten Hörspielergebnissen am dritten Tag.

Auf YouTube sind die Ergebnisse zu hören:

Und hier einige Eindrücke aus dem Projekt:

 

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Anderssein Neues

Anderssein

Lust auf ein neues Hörspiel?

Wir wollen uns mit uns selbst beschäftigen und gleichzeitig miteinander. Wir wollen Brücken bauen zwischen Menschen, Kulturen, Glauben, Gedanken und was uns noch so einfällt. Es geht um das Andere.


Du bist eingeladen etwas Neues zu wagen. Ziel ist ein Hörspiel, das im Radio ausgestrahlt wird. Wir besorgen gemeinsam das Equipment, setzen uns mit SprachtrainerInnen zusammen, die uns zeigen, wie man sich artikulieren muss um gehört zu werden. Wir werden ein Tonstudio von innen besichtigen und mit Radioleuten zusammen arbeiten. Wir erschaffen gemeinsam ein neues Kunstprojekt, auf das wir stolz sind.

Wir treffen uns am 24.3.2017um 16 Uhr in der AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach.
Noch nie davon gehört? So findest du uns: >Klick dich zu der Karte<
Bei Fragen, einfach eine Mail an mich schreiben: sanja.spasovska@aidshilfe-gl.de

Anmeldung unnötig. komm einfach vorbei. Es gibt Kekse.

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Ehrenamt Neues

Mitglieder werben Mitglieder

MitgliedWerden

Neue Mitglieder braucht der Verein!

Denn jedes neue Mitglied bereichert mit seinen Mitgliedsbeiträgen nicht nur das Vereinsbudgets, sondern mit neuen Ideen und Taten auch das Vereinsleben. Daher sollte ab sofort die Werbung neuer Mitglieder ganz oben auf der Agenda stehen.

Deshalb wollen wir in der Zeit vom 1.Juli 2015 bis zum 30.Juni 2016 einen Wettbewerb zur Gewinnung neuer Mitglieder durchführen. Natürlich wird es dazu für besonders erfolgreiche „Werber“ auch eine Belohnung geben. Für jedes neue Mitglied im Verein, das eine Beitrittserklärung für mindestens ein Jahr unterzeichnet hat, bekommt der „Werber“ folgenden Preis:

Eine „Abendfahrt“ für 2 Personen mit der Köln/Düsseldorfer Rheinschifffahrt in der Zeit vom 22.April bis 1.Oktober entweder am Mittwoch oder am Donnerstag von 20 bis 22 Uhr zum Preis von 15,80 € pro Person.

Darüber hinaus gibt es ein Bonussystem, mit dem wir am Ende der Aktion den oder die beste Werber/in mit einem besonderen Preis auszeichnen wollen.:

Für jedes geworbene Mitglied gibt es drei Bonuspunkte
Für jeden Interessierten, der zum Forum kommt, gibt es ein Bonuspunkt

Hier werden wir einen Einkaufsgutschein in Höhe von 150 € von der RheinBerg-Galerie übergeben.

Das neu gewonnene Mitglied und der erfolgreiche Werber zahlen ein Jahr lang nur 50% des normalen Beitrags

Der Vorstand wünscht allen und uns selbst einen großartigen Erfolg bei der Aktion.

Anita Schnepper
Hans-Jürgen Müller
Michael Hahn