Identität und das Besondere: Anderssein

Anderssein im Klangwerk

Was für ein tolles Projekt! Unser Engagement hat sich ausgezahlt. Das Projekt AndersSein ist erfolgreich angelaufen. Monatelang haben wir telefoniert, Treffen abgehalten, mit Schulen kommuniziert, Jugendeinrichtungen konsultiert und nun war es so weit: Das Projekt ist in seiner ersten Phase angelaufen. Wir trafen uns an 3 Tagen mit einer Gruppe von bis zu 10 Personen. Am ersten Tag besuchten wir das Museum Kolumba in Köln. Ein wundervolles, modernes Kunstmuseum, gebaut auf einer spätgotischen Kirchenruine. Dort wurden wir von unserer Medienpädagogin Susanne Heincke und einer vom Museum bestellten Kunsthistorikerin nicht nur herumgeführt, sondern es kam zu einer persönlichen, auf unser Projekt zugeschnittenen Auseinandersetzung mit Kunst und Menschen. Das Kolumba bietet, wie vielleicht kein anderes Museum, die Möglichkeit Gegensätze wahrzunehmen, sich damit auseinander zu setzen und zu erkennen: Es gibt mehr als eine legitime Wahrheit. Ein Leitfaden des Toleranzgedankens in modernen Kulturen und ein Leitfaden unserer Arbeit in der Aidshilfe, wenn es um den Kampf für die Rechte von Betroffenen geht. Der zweite und dritte Tag fand im Atelier von Susanne Heincke statt. Dort arbeiteten wir nun mit Hörspieltechnik und wandten diese direkt in Kölner Fußgängerzonen an. So wurden Geräusche aufgenommen, Menschen befragt und Geschichten geschrieben. Ein Teilnehmer aus Syrien erwies sich dabei als Überraschungsei, als er plötzlich Mischpult, Kamera und Videorekorder auspackte. Er hatte in Aleppo bereits Berührungspunkte mit Medien gesammelt und daher Interesse an unserem Projekt. Eine echte Bereicherung. So kam es am Ende der drei Tage zu vielen positiven Ergebnisse. Die Gruppe kam sich näher, es entstand eine freundschaftliche Atmosphere mit konkreten Hörspielergebnissen am dritten Tag.

Auf YouTube sind die Ergebnisse zu hören:

Und hier einige Eindrücke aus dem Projekt:

 

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